{"id":1329,"date":"2013-02-27T23:47:39","date_gmt":"2013-02-27T23:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ealc.info\/de\/?p=1329"},"modified":"2021-06-14T06:23:02","modified_gmt":"2021-06-14T06:23:02","slug":"die-sache-mit-dem-merle-gen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/die-sache-mit-dem-merle-gen\/","title":{"rendered":"Die Sache mit dem Merle-Gen"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h1><strong>Die bunte Farbe beim Catahoula &#8211; das Merle-Gen<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-130\" title=\"Blue Leopard Catahoula\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Die merletypische Fellfarbe wie beispielsweise schwach pigmentierte Flecken, die unregelm\u00e4\u00dfig \u00fcber den gesamten K\u00f6rper verteilt und vermischt mit st\u00e4rker pigmentierten Flecken sind, kennt man von vielen Rassen wie zum Beispiel dem Australian Shepard, Collie, Border Collie, Cardigan Welsh Corgi, Shetland Sheepdog, Dachshund, usw. Trotzdem geh\u00f6ren Hunde mit solch einer Merle-Fellfarbe nicht zur Mehrheit innerhalb ihrer <a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/de\/rasse\/\">Rasse<\/a>. Das ist wahrscheinlich darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die f\u00fcr\u00a0diese Rassen g\u00fcltigen Zuchtregelungen die Verpaarung von zwei Hunden, die die typische Merle-Fellfarbe tragen, verbieten. Der Hauptgrund f\u00fcr die Existenz einer solchen Zuchtregelung ist die Tatsache, dass Nachkommen mit einer vorwiegend wei\u00dfen Fellfarbe (sogenannte Doppelmerle) von genau solchen Merle-Elterntieren abstammen und allgemein bekannt ist, dass diese\u00a0Tiere sehr oft unter einer Vielzahl von ernsthaften gesundheitlichen Problem leiden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch gibt es eine Rasse, die f\u00fcr ihre vorwiegende Merle-Farbgebung und das leoparden\u00e4hnliche Fellmuster bekannt ist &#8211; der Louisiana Catahoula Leopard Dog (LC). Es scheint, als seien einfarbige (solid) LC bei vielen Z\u00fcchtern aus dem Ursprungsland der Rasse weniger erw\u00fcnscht. Aus diesem Grund werden trotz der Gefahren m\u00f6glicher Gesundheitssch\u00e4den der Welpen, bewusst Merle-Gen-Tr\u00e4ger miteinander verpaart um Merle-Gen-tragende Jungtiere zu erhalten, die die typische Leoparden-Zeichnung aufweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Martin-Mels3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-268\" title=\"Martin Mels3\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Martin-Mels3-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Martin-Mels3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Martin-Mels3-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Martin-Mels3.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>So ist es nicht verwunderlich, dass mittlerweile die meisten Hunde dieser Rasse das Merle-Gen tragen und dass \u201eechte\u201c einfarbige (solid) Hunde (kein Merle-Gen-Tr\u00e4ger) eher selten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch scheint es, als sei die Rasse an sich nicht ernsthaft in Gefahr und als sei das Auftreten der durch das Merle-Gen verursachten Defekte nicht st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als innerhalb andere Rassen, die ebenfalls das Merle-Gen tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Merle Gen wurde von Clark et al. (PNAS 103 (5): 1376-81, 2006) im Jahr 2006 entdeckt. Es er\u00f6ffnete eine \u00c4ra m\u00f6glicher genetischer Tests der gesamten Hunde-Population. Clark et al. zeigten, dass es sich bei dem entsprechenden Gen um ein SILV-Gen (Silver locus, Pmel17) handelt. Seine Funktion ist noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt, jedoch wei\u00df man, dass es zur Gruppe der Dilute-Gene geh\u00f6rt, die f\u00fcr die Aufhellung der <a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Indy-Kopf.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-653\" title=\"Indy Kopf\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Indy-Kopf-300x97.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"97\" \/><\/a>Intensit\u00e4t der Fellfarbe verantwortlich sind und dass seine Auswirkungen sich ausschlie\u00dflich auf das Fell und die Augen beziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Clark et al. bewiesen, dass genetische Modifikationen (Mutationen) der SILV-Gene ihre normale Funktion beeinflussen und in Fellmuster resultieren, innerhalb derer sich aufgehellte Pigmente mit Flecken normaler, unverw\u00e4sserter Pigmente mischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht-modifizierte SILV-Gene werden als <strong>m<\/strong> bezeichnet, wohingegen modifizierte Versionen mit einem <strong>M<\/strong> (Merle-Gen) gekennzeichnet sind. Modifikationen von SILV-Genen werden durch die Insertion eines mobilen genetischen Elements (Retrotransposon (SINE)) verursacht, welches, wie wir heute wissen, verschiedene L\u00e4ngen haben kann. Es scheint, dass die L\u00e4nge der Insertion die Art und Weise beeinflusst, wie sich das Merle-Gen im Ph\u00e4notyp des Hundes manifestiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-141\" title=\"Blue Leopard Catahoula, Barbar Conan Langdal, owner: Kristyna Kacerova Novakova\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula1-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula1-217x300.jpg 217w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Blue-Leopard-Catahoula1.jpg 695w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a>Im urspr\u00fcnglichen Artikel von Clark et al. werden zwei Modifikationen des SILV-Gens beschrieben. Das normale M-Gen beinhaltet die Insertion der L\u00e4nge 259-262 bp. Es verursacht bei heterozygoten Hunden <strong>(mM)<\/strong> das typische Merle\/Leopard-Fellmuster und bei homozygoten Hunden <strong>(MM)<\/strong> das typische Doppelmerle-Erscheinungsbild mit vorwiegend wei\u00dfer Farbe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Modifikation, die Clark et al. Benennen, beinhaltet eine k\u00fcrzere Insertion der L\u00e4nge 220-225 bp. Diese Modifikation des SILV-Gens wird als verborgenes (phantom oder cryptic) Merle-Gen <strong>(Mc)<\/strong> bezeichnet und scheint keinen offensichtlichen Einfluss auf die Fellfarbe zu haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_146\" style=\"width: 244px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Catalochees-Nele.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-146\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-146\" title=\"Catalochees Nele\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Catalochees-Nele-234x300.jpg\" alt=\"\" width=\"234\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Catalochees-Nele-234x300.jpg 234w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Catalochees-Nele.jpg 717w\" sizes=\"(max-width: 234px) 100vw, 234px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-146\" class=\"wp-caption-text\">Cataloochee\u00b4s Ari Kara, black and brindle with white chest<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl heterozygote <strong>mMc<\/strong> als auch homozygote <strong>McMc<\/strong> Individuen scheinen eine durchgehende Fellfarbe, \u00e4hnlich wie homozygote Hunde mit nicht-modifiziertem SILV-Gen (<strong>mm<\/strong>), zu besitzen. Nach dem heutigen Kenntnisstand ist ein genetischer Test der einzige Weg, diese Hunde von solchen zu unterscheiden, die kein Merle-Gen-Tr\u00e4ger sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide der oben erw\u00e4hnten Modifikationen des SILV-Gens wurden in allen damals betrachteten Rassen gefunden. Das Merle-Gen scheint autosomal, inkomplett dominant vererbt zu werden. Nachkommen erhalten ein Allel dieses Gens von beiden Elternteilen und die daraus resultierenden Genotypen verteilen sich im Einklang mit den Mendelschen Regeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u201eCatahoula\u201c Merle-Gen wurde nun im Rahmen eines ausgedehnten Merle-Gen-Tests innerhalb der LC-Population identifiziert. Es ist eine weitere Modifikation des SILV-Gens. Die Insertion hat eine mittleren L\u00e4nge von 243-249 bp, was typisch f\u00fcr die Rasse des LC scheint. Um es von den oben genannten Modifikationen zu unterscheiden, habe ich ihm den Arbeitsnamen <strong>Ma<\/strong> gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die L\u00e4nge der Insertion liegt also in der Mitte zwischen <strong>M<\/strong> und <strong>Mc<\/strong> und \u00e4u\u00dfert sich in einem Merle Ph\u00e4notypus von weniger als Merle aber mehr als cryptic Merle. <strong>Ma<\/strong> heterozygote Hunde (z. B. <strong>mMa<\/strong>) werden mit einem einfarbigen Erscheinungsbild geboren, das sich mit zunehmenden Alter mehr oder weniger in Richtung Merle-Fellfarbe entwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Aquim-FILEminimizer.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1004\" title=\"Aquim \" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Aquim-FILEminimizer-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Aquim-FILEminimizer-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Aquim-FILEminimizer-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Aquim-FILEminimizer.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>F\u00fcr <strong>Ma<\/strong> homozygote Hunde, z. B. <strong>MaMa<\/strong> zeigen zwar die Merle-Fellfarbe von Geburt an, jedoch handelt es sich hier um eher verw\u00e4sserte Farben wie beispielsweise blau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch\u00a0wenn sie Doppelmerle-Tr\u00e4ger sind, zeigt sich f\u00fcr gew\u00f6hnlich keine oder nur wenig wei\u00dfe Farbe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <strong>M<\/strong> und <strong>Ma<\/strong> kombinierter Genotyp wie beispielsweise MaM scheint f\u00fcr das \u201ePatchwork\u201c-Erscheinungsbild typisch, das durch gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen aufgehellter Fellfarbe, dem Leopardenmuster und wei\u00dfe Farben gekennzeichnet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>McMa <\/strong>heterozygote Hunde werden einfarbig (solid) geboren und zeigen (wie oben erw\u00e4hnt) mit hoher Wahrscheinlichkeit sp\u00e4ter Merle-Muster.<\/p>\n<div id=\"attachment_1346\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Foto3.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1346\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1346\" title=\"Foto\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Foto3-300x215.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Foto3-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Foto3-1024x734.jpg 1024w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Foto3.jpg 1395w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1346\" class=\"wp-caption-text\">Fellfarbe &#8222;patchwork&#8220; beim Genotyp MaM<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Existenz der f\u00fcr LC spezifischen Modifikation des SILV-Gens, (hier bezeichnet als <strong>Ma)<\/strong> war bis heute wahrscheinlich unbekannt. Es erkl\u00e4rt jedoch sehr gut, wie Merle-Phenotypen geboren werden k\u00f6nnen, obgleich beide Elterntiere einfarbig (solid) sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum heutigen Tage und mit dem heutigen Wissensstand scheint es, dass keine weiteren Modifikatoren des Merle-Gens ben\u00f6tigt werden, um zu erkl\u00e4ren, dass sich das Merle-Gen beim Louisiana Catahoula anders verh\u00e4lt als bei anderen Rassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem kann eine Regulation, Modifikation oder Kooperation mit anderen Genen nicht vollst\u00e4ndig ausgeschlossen werden, solange wir nicht mehr Informationen hinsichtlich der Genexpression und dem Vorhandensein der Effekte und der Kooperation mit beispielsweise dem Piebald-Gen erlangt haben, das sicherlich im Genom mancher LC vorliegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Methode der Bestimmung des Merle-Gens, wie sie beispielsweise von Biofocus Labor in Deutschland angewandt wird, basiert auf den Methoden von Clark et al., wie zum Beispiel die PCR-Analytik von Genprodukten mit Hilfe spezieller Primer. Die eigentliche Analyse beginnt mit der Isolation der DNA aus Gewebeproben von Hunden (z.B. Abstrich aus der Mundschleimhaut). Unsere praktische Erfahrung hat gezeigt, dass sich Blutproben besser zur DNA-Isolation eignen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Gold-Star\u00b4s-Black-Bart-owned-by-Janis-Amis-Circle-Bar-J-Catahoulas-MS.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-137\" title=\"Gold Star\u00b4s Black Bart, owned by Janis Amis, Circle Bar J Catahoulas MS\" src=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Gold-Star\u00b4s-Black-Bart-owned-by-Janis-Amis-Circle-Bar-J-Catahoulas-MS-300x275.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Gold-Star\u00b4s-Black-Bart-owned-by-Janis-Amis-Circle-Bar-J-Catahoulas-MS-300x275.jpg 300w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Gold-Star\u00b4s-Black-Bart-owned-by-Janis-Amis-Circle-Bar-J-Catahoulas-MS-327x300.jpg 327w, https:\/\/www.ealc.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Gold-Star\u00b4s-Black-Bart-owned-by-Janis-Amis-Circle-Bar-J-Catahoulas-MS.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>J\u00fcngste Ergebnisse haben au\u00dferdem gezeigt, dass es sich bei dem LC um eine \u201eMerle-Gen-durchwachsene\u201c Rasse handelt. Es konnte bewiesen werden, dass 80% der getesteten Louisiana Catahoulas Tr\u00e4ger des Merle-Gens waren. Mehr als 30% davon waren Doppelmerle von denen wiederum mehr als 30% einfarbig (solid) waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Autorin:<\/strong> RNDr. Helena Synkova<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong><br \/>\nErkl\u00e4rung von Grundbegriffen<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Ph\u00e4notyp oder das Erscheinungsbild ist in der Genetik die Menge aller Merkmale eines Organismus. Er bezieht sich nicht nur auf morphologische, sondern auch auf physiologische und psychologische Eigenschaften.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ph\u00e4notypen resultieren aus der Expression der Gene eines Organismus ebenso wie aus dem Einfluss von Umweltfaktoren und der Interaktion dieser beiden miteinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Genotyp [\u2026] oder das Erbbild eines Organismus repr\u00e4sentiert seine exakte genetische Ausstattung, also den individuellen Satz von Genen, den er im Zellkern in sich tr\u00e4gt und der somit seinen morphologischen und physiologischen Ph\u00e4notyp bestimmt.\u201c Nicht alle Organismen mit demselben Genotyp sehen gleich aus oder verhalten sich gleich. Dies liegt in der Tatsache begr\u00fcndet, dass Aussehen und Verhalten von Umwelt- und Entwicklungsbedingungen beeinflusst werden. Nicht alle Organismen die gleich aussehen, haben den selbe Genotyp.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcbersetzung ins Deutsche:<\/strong> Beatrice Rosenthal<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ph%C3%A4notyp 24.02.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genotyp 24.02.2013<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1329"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4267,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329\/revisions\/4267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ealc.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}